Bauingenieurwesen : Lastannahmen nach neuen Normen: Grundlagen, Erläuterungen, Praxisbeispiele

Lastannahmen nach neuen Normen: Grundlagen, Erläuterungen, Praxisbeispiele

EUR 39,00


Anwendungsorientiertes Buch zu den Lastannahmen nach DIN 1055 und DIN 4149 - Die statische Nachweisführung von Tragwerkskonstruktionen hat sich infolge der Anpassung an die europäische Normung deutlich verändert. Die Veränderung zielt entsprechend in einer Überarbeitung der Norm, bestehend aus einem Sicherheitskonzept in Kombination mit einem Teilsicherheitsbeiwertsystem. Die Neubearbeitung war aber auch aus der Erkenntnis notwendig, dass die Normen nicht mehr dem Stand der Technik oder den veränderten Umweltbedingungen (z.B. Bauwerksschäden und -einstürze infolge zu hoher Schneelasten) gerecht wurden. Im Rhythmus von 5 Jahren soll die Norm daher erneut überprüft werden. Der nächster Termin wäre demnach im Jahr 2012. Das Buch gliedert sich in nachfolgende Kapitel: - Grundlagen des Sicherheitskonzepts nach DIN 1055 - 100- Eigenlasten von Baustoffen, Bauteilen und Lagerstoffen nach DIN 1055 - 1- Nutzlasten für Hochbauten nach DIN 1055 - 3- Windlasten nach DIN 1055 - 4- Schnee- und Eislasten nach DIN 1055 - 5- Einwirkungen aus Erdbeben nach DIN 4149- Komplexbeispiel- Anhang mit Tabelle nach Kreisen und Städten der BRD mit Wind- und SchneelastzonenBereits die Gliederung verdeutlicht, dass der Inhalt dieses Buchs weit über den Inhalt des Kapitels Lastannahmen in den etablierten Bautabellenbüchern Schneider oder Wendehorst hinausgeht. Bei den Eigenlasten werden hier selbst Nahrungsmittel, Lagerstoffe, Flüssigkeiten, Brennstoffe, Düngemittel, landwirtschaftliche Schütt- und Stapelgüter, usw. (z.B. Kakao in Säcken, Obst geschüttet, Stroh in Mähdrescherballen, Fischmehl, usw.) aufgelistet. An den Praxisbeispielen wird die Anwendung der Norm deutlich und nimmt vielleicht dem ein oder anderen mittelständischen Ingenieurbüro die Angst vor einer möglichen falschen Anwendung dieser neuen Normen, die letztendlich mehr auf rechnergestütze Nachweisverfahren als auf schnelle praxisorientierte, traditionelle Handarbeit zielen. In den Technischen Universitäten zählen Lastannahmen zum Standard der Vorlesung, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Für Studenten in deutschen Fachhochschulen, die oft unter dem Scheinmantel von Praxisorientierung agieren und in welchen durch die Einführung des Bachelors das Niveau nochmals deutlich gesenkt wurde, könnte dieses anwendungsorientierte Buch zwar zu einer teuren, aber dennoch wahren Bewusstseinserweiterung beitragen. Die horizontalen Lastannahmen (Personen am Geländer, Anprall, usw.) werden im Vergleich zum ausführlichen Kapitel lotrechter Lastannahmen sträflich vernachlässigt. Allerdings wird entschädigend der Aufprall eines Gabelstaplers im Komplexbeispiel rechnerisch dargestellt. Die Kapitel Wind- und Schneelasten werden mit praxisorientierten Beispielen belegt. Bezüglich der Windlasten beschränkt man sich allerdings auf allseitig geschlossene Bauwerke, obwohl für die Studenten der Fachrichtung die einseitig oder mehrseitig geöffneten Bauten auch interessant sein könnten. Diese Thematik wird nur theoretisch abgehandelt, inklusive der dazugehörigen Tabellen, die man schon aus dem Schneider oder Wendehorst kennt. Im Komplexbeispiel wird dennoch kurz der Lastfall Wind durch ein geöffnetes Tor dargestellt. In dem Rechenbeispiel für Schneelasten ist ein Einfamiliehaus mit angebauter Flachdachgarage gegeben, so dass dort auch die Lastaufstellung für mögliche Schneeanhäufungen dargelegt werden kann. Auch zu den Eislasten wird ein praktischer Beitrag mittels eines kreisförmigen Hohlprofils gegeben. Ein besonders wertvoller Beitrag ist das Kapitel Einwirkungen aus Erdbeben mit einem praktischen Rechenbeispiel anhand eines 5 stöckigen Wohngebäudes, da auch vielen Ingenieure die Praxis fehlt, da sie nicht unbedingt häufig Bauwerke in den erdbebengefährdeten Regionen Deutschlands bemessen müssen. Das Buch ist vor allem für Studenten der Fachrichtung Konstruktiver Ingenieurbau interessant. - Dipl.-Ing., Dipl.-GwL., StR. Christoph Erlemeier -

Für Neueinsteiger bestens geeignet - Ich habe mir das Buch aus einem einzigen Grund gekauft: Anwendung von DIN 1055-4 (Wind) / DIN 1055-5 (Schnee). Das Kapitel über Erdbeben habe ich mangels eigener praktischer Anwendung nicht gelesen, kann hierüber also kein Urteil abgeben.Die Aufteilung in die Kapitel A bis I mit Hervorhebung am Seitenrand ermöglicht eine schnelle Orientierung. Die Themenbereiche sind übersichtlich gegliedert. Lastannahmen nach neuen Normen wird seinem Untertitel Grundlagen, Erläuterungen, Praxisbeispiele gerecht. Der Leser erhält zu Beginn eines jeden Kapitels eine Einführung in die jeweilige Norm, die geschichtliche Entwicklung wird kurz umrissen. Die wichtigsten Inhalte der Regelwerke wurden übernommen und an zahlreichen Stellen sachlich kommentiert. Knackige Beispiele verdeutlichen die Vorgehensweise. Sämtliche Texte sind gut formuliert, leicht verständlich und angenehm zu lesen.Die Tabellen im Anhang I (Windzone und Schneelastzonen) stimmen inhaltlich mit den Angaben des DIBt überein. Ein Abdruck wäre nicht zwingend erforderlich gewesen, zumal die Werte des DIBt z.T. nicht mit den verbindlichen Angaben der Länder (Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, ...) übereinstimmen. Detaillierte Hintergrundinformationen zum Norddeutschen Tiefland oder der Harzinsel sind Mangelware. Das Kapitel Windlasten verzichtet vollständig auf Trog- und Pultdächer. Der Leser wird dafür mit einem ausführlichen Beispiel, das auch Flächen




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